Der Frechener Geschichtsverein e.V. hat sein neues Halbjahresprogramm für die zweite Hälfte des Jahres 2010 vorgestellt. Insgesamt 18 Veranstaltungen rund um die Geschichte Frechens und der Region werden angeboten – ein neuer Rekord, denn um der wachsenden Nachfrage Rechnung zu tragen, bietet der ehrenamtlich arbeitende Vorstand so viele Veranstaltungen wie noch nie in einem Halbjahr an.
Vorträge, Führungen, Exkursionen und Museumsbesuche bestimmen wieder das Bild des Programmangebots. Zum Auftakt wird am 28. August das Jagdschloss Falkenlust in Brühl besucht, das Kurfürst Clemens August sich als „Maison de plaisance“ errichten ließ und das als eine Perle des deutschen Rokoko gilt. Weitere Exkursionsziele sind die Basilika St. Aposteln in Köln (4.9.), ein Teil des unterirdischen Köln mit Prätorium und Mikwe (18.9.), die Gebäude und Studios des WDR in Köln (23.10.), die archäologische Landesausstellung „Fundgeschichten“ (30.10.), das LVR-Tuchmuseum in Euskirchen (14.11.) und die Kölner Domschatzkammer (27.11.).
Auch das Vortragsprogramm ist wieder sehr umfangreich. Die Themen reichen von der Wittelsbacher Herrschaft im Erzbistum Köln (29.9.) über Vereine und Freizeitgestaltung in Frechen im 19. und frühen 20. Jahrhundert (10.11.) bis hin zur Geschichte des ehemaligen Benediktinerinnen-Klosters Königsdorf (23.11.). Erstmals organisiert der Geschichtsverein auch eine Lesungs-Reihe in Kooperation mit der Gold-Kraemer-Stiftung in deren Begegnungszentrum Kirche Alt St. Ulrich in Buschbell. Unter dem Motto „Krimi in der Kirche“ wird dabei auch Historisches erzählt, z. B. von einem Eisenbahnraub am Niederrhein im späten 19. Jahrhundert („Die Überbande“, 1.9.) oder aus den „fetten“ Jahren des Wirtschaftswunders in der Bundesrepublik („Botterkrem un Bunnekaffee“, 3.11.).