Heimat- und Geschichtsvereine im Kreis kooperieren
Die Heimat- und Geschichtsvereine im Rhein-Erft-Kreis haben eine engere Kooperation vereinbart. Bei einem Treffen, zu dem der Frechener Geschichtsverein e.V. anlässlich seines zehnjährigen Bestehens eingeladen hatte, vereinbarten die Vertreter aus sieben der neun Kommunen im Kreis, in denen es einen Heimat- oder Geschichtsverein gibt, sich künftig stärker auszutauschen und den gegenseitigen Kontakt zu stärken. Mit einem Impulsreferat hatte Christine Schmitt vom DHI Paris zuvor am Beispiel der Adelsgeschichte aufgezeigt, wo Schnittstellen für eine Vernetzung und Kooperation liegen könnten. Neben der inhaltlichen Zusammenarbeit wollen die Vereine auch in fachlichen Fragen wie Vereinsrecht, Versicherungen oder Datenschutz an einem Strang ziehen. Vereinbart wurde auch ein fester Schriftentausch. "Wichtig war uns zunächst das gegenseitige Kennenlernen. Jeder Verein hat sich in etwa 10 bis 15 Minuten präsentiert und seine individuellen Stärken aufgezeigt. Das war für alle sehr lehrreich.", meinte der FGV-Geschäftsführer Martin Bock zum Ende der Tagung. Im Herbst will sich die Runde wieder treffen, dann auf Einladung des Vereins für Geschichte und Heimatkunde Quadrath-Ichendorf. "Wir hoffen, dass dann auch die Vereine mit am Tisch sitzen, die jetzt nicht mit dabei waren.", so Bock weiter.


