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Beschreibung
Exkursion in der Reihe "Kölner Kirchen"
Titel: Die Basilika St. Aposteln
Nummer: 2010203
Status: Anmeldeschluss vorbei
Beginn: Samstag, den 04. September 2010 um 11:00 Uhr
Ort: St. Aposteln, Neumarkt 30, 50667 Köln; gemeinsame Anreise ab Köln-Weiden West (Treffpunkt: 10:15, Straßenbahn) möglich.
Freie Plätze: 0
Gebühren: € 5,00 pro Person

An der Stelle, an der gerade außerhalb der Kölner Stadtmauer an der Straße nach Aachen ein altes Apostelkirchlein gestanden hatte, ließ der Kölner Erzbischof Pilgrim nach 1021 eine dreischiffige Basilika und ein daran angrenzendes Chorherrenstift erbauen. Nach einem Brand 1198 erhielt die Kirche ihre jetzige Gestalt, wie sie auf der Darstellung des Mercator-Plans von 1571 zu sehen ist. Bei einer Umgestaltung während des dreißigjährigen Krieges wurde die Krypta zugeschüttet und blieb vergessen, bis sie nach dem zweiten Weltkrieg beim Wiederaufbau neu
entdeckt wurde. Zwischen 1988 und 1993 erfolgte eine teilweise umstrittene Ausmalung der Kirchengewölbe durch Ludwig Gies.

Besonders fällt die quadratische Vierung ins Auge, an die sich drei Apsiden wie in einem Kleeblatt anschließen. Diese Dreikonchenanlage ist ein besonderes Merkmal der Basilika. Die Zahl der 12 Apostel, der Patrone der Basilika, findet sich auch in den 12 Pfeilern wieder, auf denen die Kirche gegründet ist.

Über Jahrhunderte war St. Aposteln Chorherrenstift. Erst 1802 nach der Säkularisation übernahm die Pfarrgemeinde die Kirche. Pilgrim, der Gründer der Basilika, wurde vom Abt von Reichenau hoch gerühmt wegen seines Bemühens, mathematische Spekulation und himmlische Harmonie im Lobe Gottes zu vereinen. Diese Gabe Pilgrims zeigt sich in dem Bauwerk der Basilika, einem „Gesamtwerk vollendeter Harmonie“.

Sie ist zugleich steter Anspruch an diejenigen, die an dieser Basilika das Lob Gottes - häufig in der Sprache der Musik - verkünden.


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