Die Landwirtschaft hat in Frechen eine lange Tradi-tion und war über Jahrhunderte die Lebensgrund-lage der Menschen in Frechen, dabei bildeten die ertragreichen Böden der Mittelterrasse die Voraus-setzungen für einen wirtschaftlichen Ackerbau.Noch bis in das letzte Drittel des 19. Jahrhunderts hinein wurde der Boden auf dem Frechener Gebiet vorwiegend agrarisch genutzt. Der Frechener Grundbesitz befand sich seit dem Mittelalter fast ausschließlich im Eigentum der Kölner Klöster sowie des Adels. Im Zuge der Säkularisation zu Beginn des 19. Jahrhunderts kam der klösterliche Besitz weit-gehend in bürgerliche Hände. Erst im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts lösten sich langsam mit der Industrialisierung die ländlichen Strukturen auf. In diesem Vortrag soll vor allem den Fragen nach-gegangen werden, welche ökonomische Bedeutung die Land- und die Forstwirtschaft in Frechen hatten und wie die Menschen in diesen landwirtschaft-lichen Strukturen lebten.
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.
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