Mitgliederversammlung und Sommerfest 2009

Geschäftsführer Martin Bock berichtete über die Entwicklung der Mitgliedersituation und das Leistungsangebot des Vereins. Nach nur neun Jahren haben sich genau 250 Mitglieder dem Verein angeschlossen: damit, so Bock, spiele der Verein schon rein zahlenmäßig in der ersten Liga der Kultur tragenden Vereine in Frechen. Das gelte aber auch für das Veranstaltungsprogramm, die Projekte und die Veröffentlichungen des Geschichtsvereins: 2008 wurden 25 Veranstaltungen angeboten, an denen knapp 1.000 Personen teilgenommen haben, 2009 werden es insgesamt sogar 29 Veranstaltungen sein. Die Vereinsbibliothek umfasst mehrere hundert Bände und hat sich auf die Geschichte Frechens und der Region spezialisiert; dabei werden vor allem auch seltene und ältere Bücher angekauft. Das Angebot des Geschichtsvereins stehe daher nicht hinter dem vom VHS und Stadtbücherei zurück.

Insgesamt sechs Projekte betreut der Geschichtsverein: von der „Spurensuche“ für Grundschulkinder über die „Totenzettelsammlung Rhein-Erft“ in Kooperation mit dem Verein für Geschichte Pulheim bis hin zum „Frechener Bach“ im Rahmen der regionale 2010 und der Denkmalpatenschaft für den Töpferofen in der Broichgasse deckt der FGV ehrenamtlich ein breites Spektrum ab. Neu ist das Projekt „Adel in Frechen“ in Kooperation mit dem Deutschen Historischen Institut Paris und dem Landschaftsverband Rheinland, das die Frechener Ortsgeschichte vor 1800 durch Beschäftigung mit den hier begüterten Adelsfamilien in den Blick nimmt. Aus diesen Projekten heraus sollen künftig auch wieder eigene Veröffentlichungen erwachsen; 10 hat der Geschichtsverein bislang vorgelegt, darunter vier Bände der erfolgreichen Jahrbuch-Reihe, deren nächste Ausgabe im Dezember 2009 erscheinen wird.

Alle Informationen über den Verein und sein Programm können seit Anfang Mai auf der runderneuerten Internet-Seite http://www.frechener-geschichtsverein.de nachgeschlagen werden. Angeboten wird u. a. ein kostenloser Newsletter, über den aktuelle Termininformationen und Programmhinweise bezogen werden können.

Nachdem die Versammlung dem Vorstand Entlastung erteilt hatte und keine Anträge zu behandeln waren, ging die Versammlung in das traditionelle öffentliche Sommerfest des Geschichtsvereins über. Bei Gegrilltem und kühlen Getränken bestand Gelegenheit zum Austausch in lockerer Atmosphäre; im kommenden Jahr soll das Fest anlässlich des dann 10jährigen Bestehens des Vereins in noch größerem Rahmen gefeiert werden.

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